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Panthers erobern mit Sieg in Kapfenberg die Tabellenführung

Nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen die Gmundner Swans waren wir gestern schon wieder live auf Sky zu sehen. Und wieder gab es einen Sieg für unsere Mannen, diesmal mußten die Bulls in Kapfenberg die Dominanz unserer MannscPanthers erobern mit Sieg in Kapfenberg die Tabellenführunghaft einsehen. Mit einem klaren 81:68-Derbysieg lachen wir nun von der Tabellenspitze.
Zu Beginn dieses Basketballklassikers vertraut unser Head Coach Pit Stahl auf Jakob Ernst, Marko Car, Hannes Ochsenhofer, Marino Sarlija und Simeon Iliev. Sein Gegenüber Michael Schrittwieser schickt seinerseits Bogic Vujosevic, Expanther Milan Stegnjaic, Carl Baptiste, Tobias Schrittwieser und Marck Coffin auf das Parkett.
Den ersten Angriff am Montagabend haben die Hausherren, diesen kann Carl Baptiste sogleich mit einem Lay-up erfolgreich abschließen. Nach dem prompten Ausgleich von Simon Iliev darf Expanther Milan Stegnjaic für zwei Freiwürfe an die Linie. Da beide dieser Freiwürfe das Ziel finden, führen die Hausherren nun mit 4:2. Das ist der Startschuß für eine ziemlich irre Phase dieses Derbys. Beginnend mit einem erfolgreichen Distanzwurf von Marko Car, der am Freitag seinen 31. Geburtstag gefeiert hat, wird so ziemlich jeder Angriff positiv abgeschlossen, vor allem unsere Panthers treffen vermehrt von außen mit dem Runden ins Runde. Zur Mitte dieses Startviertels liegen wir nach mehreren Führungswechseln mit 15:13 in Front. In den nächsen Minuten brennen wir ein wahres Feuerwerk ab, ob von außen, von innen, wir bauen unsere Führung Punkt um Punkt aus und hinten, hinten stehen wir bombenfest. 3 Minuten vor Ende des ersten Spielabschnitts prangt ein 23:13 aus unserer Sicht von der Anzeigentafel, diesen Vorsprung können wir bis zur Schlußsirene verteidigen. Ob Paul Radakovics, Kapitän Christoph Astl, Admir Zukic, Luka Gaspar, Stefan Neudecker oder auch Admir Ado Zukic, auch sie haben zu diesem famosen ersten Viertel ihr Scherflein beigetragen.
Das zweite Viertel beginnt so, wie das erste geendet hat, nämlich mit einem Korb unserer Panthers. Diesmal ist es Jakob Ernst, der mit einem erfolgreichen Dreipunkter dafür sorgt, daß unsere Führung auf 31:18 anwächst. 13 Punkte vorne und das in Kapfenberg, das geht runter wie Öl. Aber natürlich ist das noch lange nicht der Sieg, dafür geht das Derby im Mürztal noch viel zu lange. Carl Baptiste und Kareem Jamar wissen das und erzielen die nächsten 4 Punkte für ihr Team, wir führen nur mehr mit 31:22. Dieser Zwischenspurt der Bulls bringt unsere Jungs aber nicht aus dem Konzept, abermals Jakob Ernst aus der Ferne und auch Hannes Ochsenhofer von außen stellen die alte Ordnung auf dem Parkett in Walfersam wieder her. Die Hausherren können an diesem Montagabend machen, was sie wollen, unsere Panthers halten allem stand, was auf sie zukommt. Von außen treffen wir nachwievor fast aus allen Rohren, nur unter dem Korb ist noch Luft nach oben. So pendelt sich unser Vorsprung auf 10-15 Punkte ein. In den letzten beiden Minuten bis zur Halbzeitpause können die Hochsteirer eine kleine Schwächephase auf unserer Seite ausnützen und auf 10 Punkte herankommen, und zwar auf 34:44. Jetzt geht es erst einmal in die Kabinen, die Coaches haben in den nächsten Minuten das Sagen.
Der Start in das 3. Viertel gelingt weder uns noch den Bullen nach Plan. Marino Sarlija ist zweimal an der Freiwurflinie erfolglos, auch die Hausherren bringen den Ball nicht im Korb unter. Nach etwas mehr als 2 Minuten, es steht in diesem Spielabschnitt noch immer 0:0, tritt jetzt Simeon Iliev für 3 Freiwürfe an die Linie. Anders als Marino Sarlija zuvor ist er mit all diesen erfolgreich, somit wird unser Punktekonto um 3 aufgestockt. Da die Schrittwieser-Fünf einfach nicht auf Touren kommt, ziehen wir weiterhin einsam unsere Kreise, Pit Stahl leistet im Training sicher ganze Arbeit, anders ist diese Dominanz nicht zu erklären. Der Würzburger läßt eben viel rotieren, gibt seiner Starting Five das eine oder andere Päuschen, was sich sehr gut auf ihre Leistung auswirkt. Zur Mitte des vorletzten Viertels liegen wir zwar nur mehr mit 10 Punkten voran, doch mit frischen Kräften und einer gehörigen Portion Konzentration können wir wieder davonziehen und mit einem nicht unbequemen 60:45-Führung in die letzte Viertelpause gehen.
Auch der Start in das entscheidende 4. Viertel gelingt unseren Panthers ganz nach Wunsch. Marino Sarlija netzt für 2 Punkte ein, das ist wieder ein Schritt in Richtung Sieg. Der erste Kapfenberg-Korb in diesem Viertel läßt weiter auf sich warten, da sorgt Paul Radakovics für unser 64:45, wir sind somit sagenhafte 19 Punkte vor den Hausherren. Ist das schon der Derbysieg? Nein, mitnichten, denn nun blasen die Obersteirer zum Halali und legen unseren Panthers 4 Punkte ins Nest. Aber jetzt ist wieder einmal Jakob Ernst an der Reihe, er performt einen Dreier, da lacht einem das Herz. In dieser Tonart geht es nun in den nächsten Minuten weiter. Kaum können die Walfersamer ein wenig verkürzen, gibt es wieder einige orange Punkte, und wieder ist eine Chance für die Hausherren vertan. Aber zur Mitte des Viertels verlieren wir ein wenig die Balance, die Gastgeber riechen diese Lunte und gehen wieder aufs Gas. Auf diese Art und Weise kommen sie uns immer näher, knappe 4 Minuten vor dem Ende scort Bogic Vujosevic zum 63:71 aus Sicht seines Teams. Die nächsten Angriffe beider Teams bringen nichts ein, bis Hannes Ochsenhofer abermals in Erscheinung tritt. Von Angesicht zu Angesicht mit einem Gegenspieler postiert er sich außerhalb der Zone, holt aus zu einem Wurf, dieser landet nach einer Ewigkeit im Korb und wir sind schon wieder 11 Punkte voran. Was hat dieser sympathische Burgenländer für Nerven? Ein wenig später gelingt ihm dieses Kunststück nochmals, das muß der Sieg sein und er ist es auch. Mit einem fulminanten 81:68 gehen wir vom Parkett und dann gehts auch schon ham noch Fürstenfeld, und das als Tabellenführer.
Was war das für ein Derby unserer Panthers! Was war das für eine Machtdemonstration unseres Teams! Unsere Mannschaft hat am Montagabend abermals bewiesen, was in ihr steckt, sie zeigt Teambasketball par excellence, jeder kämpft für jeden, Pit Stahl hat als Coach sein geschultes Auge darauf. So kann es weitergehen, wird es aber leider natürlich nicht, wir müssen immer weiterarbeiten, Rückschläge verarbeiten, Erfolge genießen. Das ist eben die Art der Panthers.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt uns nicht, geht es ja schon am Nationalfeiertag weiter. Wir treten wieder auswärts an, und zwar führt uns die Reise nach Oberösterreich. Es steht nämlich das Duell mit dem WBC Wels an, der Sprungwurf in der Raiffeisen Arena erfolgt um 18:00. Liebe Panthers-Fans haltet uns bitte wieder die Daumen!
Scorer: Ochsenhofer 23, Car 18, Iliev 17, Ernst 11, Sarlija 6, Radakovics 4, Astl 2
Abschließend gibts auch diesmal den Link zum Spiel, der unten folgt:
Klaus Vollstuber

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